Informieren Sie sich über Ihr neues Netzwerk! Es ist ratsam, dass Sie das System grundlegend verstehen lernen und erkennen, worauf es ankommt. Standardmäßig bestehen bereits viele nützliche Möglichkeiten – gut, wenn sie Ihnen bekannt sind.

Systemaufbau

Unser Kernsystem (OztraSystem) folgt einigen vordefinierten Richtlinien, damit die Netzwerkstruktur ein gescheites Fundament hat. Dieses Fundament besteht zunächst aus einer bestimmten Konstellation an Hardware und Software, die nach dem Maßstab der von uns entwickelten Grundkonfiguration eingerichtet wird. Es werden bestimmte Automatismen sowie verschlüsselte Zugänge eingerichtet, die für Regulierung sorgen und unsere Administration von extern ermöglichen. Damit die Vorlage für ein Wachstum des Netzwerks gesetzt ist, sollten für den grundsätzlichen Aufbau verschiedene Gerätetypen mindestens einmal im Basis-Netzwerk vorhanden sein. Folgende Hardware wird benötigt:
  • ein Router inkl. Modem (wählt sich beim Provider ein, bietet die erste Sicherheit vor dem Internet, stellt Gäste-WLAN und weitere nützliche Funktionen bereit)
  • eine Hardware-Firewall (Grenzt das Firmennetzwerk durch zahlreiche Sicherheits-Dienste ein, bietet einen Proxyserver, Statistiken und weitere nützliche Sicherheitsfunktionen)
  • ein Windows-Server (stellt die Netzwerk-Domäne, Sicherungsdienste, An- und Abmeldeskripte, Druckserver, DNS und DHCP bereit. Zudem können auf diesem Server auf Wunsch weitere individuelle Windows-Rollen eingerichtet werden. Sollte zunächst kein anderer Windows-Server oder ein zweites NAS im Netzwerk sein, übernimmt dieser Server auch die Funktion des Backupservers und stellt die Warenwirtschaftsdatenbank sowie das Intranet bereit)
  • ein Linux-Server (ein sogennantes NAS wird hauptsächlich als lokaler Dateiserver und als zweiter (alternativer) DNS eingesetzt. Dieser Server stellt Laufwerke bereit und ist dort möglich diverse Zusatzdienste für Ihr internes Netzwerk einzurichten)
  • ein Netzwerkdrucker (wird über den Druckserver (eine Rolle des Windows-Servers) angebunden und bildet die Grundlage für weitere global verwaltbare Drucker)
  • eine Workstation (ein fest installierter Desktop- oder Miditower-PC als Standard-Arbeitsplatz)
  • ein Notebook (ein mobiles Gerät mit externen Zugriffen auf das lokale Netzwerk und zusätzlicher Sicherheitseinrichtung)
Jedes dieser Geräte erfüllt bestimmte Anforderungen und ist gleichzeitig ein Teil des Gesamtfunktionsgerüsts für das Kernsystem. Sobald alle Dienste ihre Arbeit verrichten, haben Sie ein stabiles und sehr vielseitig einsetzbares Netzwerk, das sich selbst automatisch sichert, säubert, zentrale Speicherorte anbietet, sowie Software installieren und updaten kann.

Ein zusätzlicher Standort? Aber sicher…


Wollen Sie einen zusätzlichen Standort (wie beispielsweise ein externes Lager oder ein externes Ladengeschäft) betreiben, wird Ihnen ein sogenannter IP-SEC-Kanal (von Firewall zu Firewall) eingerichtet, der über das Internet eine verschlüsselte Leitung zwischen den Standorten aufbaut. Das ist in etwa, als würde man ein Netzwerkkabel vom einen zum anderen Standort verlegen. Einzelne Arbeitsplätze können via VPN-Kanal eine temporäre Leitung dieser Art aufbauen, um sich mit dem Firmennetz zu verbinden.

Netlogon-Skript und Netzwerkerweiterung

Wie geht es eigentlich weiter, wenn Ihr Geschäft floriert? Das müssen Sie als Unternehmer mit sich ausmachen. Doch was Ihre IT angeht: Diese wird ganz einfach der Erforderlichkeit angepasst. Dank geregelter Prozessabläufe und dem modular aufgebauten Systemkern, kann Ihr Netzwerk sicher und gesund wachsen. Was Sie brauchen, kann ohne großen Aufwand umgesetzt werden. Hier macht sich unsere Vorarbeit bemerkbar.

Dieser durch uns entwickelte Skriptablauf reguliert in verschiedener Hinsicht die Eigenschaften des Netzwerks. Es läuft auf jedem Windows-Computer beim Anmelde- sowie beim Abmeldevorgang ab und sorgt für Einheitlichkeit. Dabei beachtet das Skript die unterschiedlichen Betriebssystemversionen und die Systemarchitektur.

Gegliedert in 3 Bereiche (Config, Log und Update) erfüllt das Skript diverse flächenweite Aufgaben. Der Updatebereich wird global gepflegt und gleicht sich in der Nacht verschlüsselt mit Ihrem Server ab. So erhalten Sie von uns geprüfte Softwareupdates für Ihre IT-Landschaft. Im Konfigurationsbereich des Skripts wird festgelegt, welche Software überhaupt für Ihr System erlaubt sein soll. Zudem kann Sondersoftware bestimmt werden, die dann nur für bestimmte Computer zur Installation freigegeben wird. Nach diesem Prinzip können Sie frei entscheiden, welche spezifischen Eigenschaften Ihr System haben soll.

Mit Erstinstallationen per Skript spielen wir eine vorgefertigte Standardkonfiguration ein, sodass Sie von Anfang an eine möglichst optimale Einstellung Ihrer Software erhalten. Selbstverständlich kann diese Konfiguration im Nachhinein verändert werden und beibt bestehen.

Warenwirtschaft

Das JTL-Wawi und die zugehörige Microsoft-Datenbank wird auf einem Windows-Server eingerichtet. Es bedeutet das Zentrum Ihrer Geschäftsabwicklungen und ist daher eine besonders wichtige Anwendung. Dieses moderne und mehrfach Ausgezeichnete Warenwirtschaftssystem der JTL-Software GmbH wird seit 2008 stetig weiter entwickelt. Wir haben diese Software seit vielen Jahren selbst im Einsatz und können Ihnen guten Gewissens ein vollwertiges Warenwirtschaftssystem zum 0-Tarif* anbieten. Bestimmte Zusatz-Module wie das Statistikmodul oder die Kassensoftware werden zu fairen Preisen vom Hersteller angeboten.

Wichtig für Sie als Händler ist zunächst, dass Sie ein Wawi haben, das stabil ist, Import- Exportverfahren bietet, eine Rechtevergabe für Benutzer mitbringt, Schnittstellen zu allen gängigen Post- und Bankdiensten und einen Abgleich mit Webshop, Amazon und Ebay bereitstellt. Auch für reine Dienstleistungsfirmen ist diese Warenwirtschaft sehr nützlich. Oztranet legt z.B. Dienstleitungen als Leistungspakete an und kann diese im JTL-Shop anbieten.

Wenn Sie mehr über das JTL-Wawi erfahren möchten, informieren Sie sich bitte unter:
https://www.jtl-software.de

Es ist kein kleines Unterfangen die Software inkl. Datenbank und Schnittstellen zu externen Diensten einzurichten, doch mit den von uns in mühevoller Vorarbeit erstellten Designvorlagen und Vorlagetexte für Formulare, sowie unserer Grundkonfiguration ist das Thema Warenwirtschaft etwas weniger groß. Eine sehr gute Übersicht in der Software ist gegeben und die Vorlagen können Ihren Bedürfnissen angepasst werden. Natürlich kümmern wir uns um alle administrativen Aufgaben wie z.B. Benutzer anlegen, Rechtevergabe, Druckerkonfiguration usw. Sie und ggf. Ihre Angehörigen werden von uns in das System eingewiesen.

*die Softwareanschaffung kostenlos ist.

Kassensystem

Das Kassensystem LS-POS ist ein Zusatzmodul für die Warenwirtschaft JTL-Wawi. Jede Kasse erfordert eine spezielle Ausstattung (je nach Anforderung Kassen-PC mit Touchbildschirm, Kassenlade, Bondrucker, Codescanner, EC-Terminal, etc.). Die Software ist übersichtlich aufgebaut und einfach erlernbar. Sollten Sie ein Ladengeschäft betreiben, so haben Sie hiermit ein modernes, intuitiv bedienbares Kassensystem.

Als Hardware erhalten Sie einen schönen und güstigen Standard. Der Bildschirm ist im Kassen-PC integriert und steht im Normalfall auf einer Kassenlade. Zusätzlich benötigen Sie einen 2D-Codescanner, einen Bondrucker und eine kleine Tastatur mit integrierter Maus.

Support übernehmen wir für die Kassensoftware nur im Einzelfall – wir richten Ihnen das System ein und binden es an Ihre Warenwirtschaft an. Für LS-POS steht Ihnen der professionelle Herstellersupport zur Seite.